
GOODWOOD FESTIVAL OF SPEED 2011
Running Time / Spielzeit : 4 mins
DIE KULTUR DES MOTORSPORTS
Der Sommernachmittag war, trotz des allgemein martimen Klimas in der Region, aussergewöhnlich heiss gewesen. Die Sonne brannte vom Himmel und es roch nach frisch gemähtem Gras. Eine kleine Piper setzt im Infield zur Landung an; ein Vogelschwarm verschwindet rechtzeitig von der Graspiste. Ausser einem einsamen Gartenarbeiter auf einem kleinen Traktor ist auf dem gesamten Gelände kein Mensch zu sehen. Dem schlanken, aus Ziegelsteinen gebauten Streckepostenhäuschen auf der rückwärtigen Seite des Kurses fehlen, von weitem sichtbar, bereits die Glasfenster und mit dem Anblick des Erdwalles davor kommt der kalter Schauer über den Rücken gefolgt von einer eigenartigen Form von Schwindel, die diesmal sicherlich nicht von der Hitze kommt. Es ist die Stelle, an der Bruce McLaren einige Zeit zuvor sein Leben verloren hatte. Eine Runde zu Fuss um den zu jener Zeit noch unrestaurierten Goodwood Motor Circuit: Die reichlich verfallenen Boxen, in denen ein verwittertes Schild auf die Testing Hours hinweist. Unter der Start und Zielgeraden ein Fussgängertunnel mit einer Backsteintreppe, aus der das Unkraut wächst. Der schnelle Rechtsknick von Madgwick Corner; die de facto Gerade von Fordwater, St Mary`s und Lavant Corner auf der Südseite der Strecke. Lavant Straight, gefolgt von der Woodcote - Rechtskurve ist der schnellste Abschnitt des 3,8 Kilometer langen Kurses; in der Schikane vor Start und Ziel mit ihrem brüchigen Betonbelag stehen, nicht ganz ungefährlich, einige mit Sand gefüllte alte Benzinfässer. Der Hangar im Hintergrund steht kurz vor dem endgültigen Kollaps, die Haupttribüne hinter dem Erdwall ist längst abgerissen. Am besten sieht noch das Restaurant mit seiner weiss gestrichenen Holzfassade gegenüber den Boxen aus - Goodwood in den siebziger Jahren, absolut kein schöner Anblick. Aber die Geschichte sollte dann, ab Anfang der neunziger Jahre ganz schnell und wider alle Erwartungen eine positive Wendung nehmen.
Goodwood House mit seinen fast 50 Quadratkilometer grossen Parks drumherum, mit Pferderennbahn, Golfplatz und Kinderspielplätzen als ideales Freizeitgelände fur jung und alt, ist der Sitz der Herzöge von Richmond and Gordon. Das gesamte Areal ist bis heute in privatem Besitz. Schon 1936 veranstaltete Frederick Gordon-Lennox auf seinem Gelände das erste Bergrennen. Frederick war der 9. Earl of Richmond and Gordon und somit der Grossvater jenes genialen Veranstalters von heute, den die ganze Welt nur unter dem Namen Lord March kennt. Ende der dreissiger Jahre benötigte das britische Luftfahrtministerium einen Ausweichflugflugplatz für die nahegelegene Airbase von Tangmere und wählte ausgerechnet ein ziemlich nasses Wiesengelände von Westhampnett Land, etwas abseits des Goodwood House gelegen. Die aufgrund des Kilmas stets feuchte Graslandbahn erforderte den Bau einer Ringstrasse, um den schnellen Transport von Personal und Material unter den Bedingungen des zweiten Weltkriegs zu gewährleisten. Nach dem Ende des Krieges folgte Goodwood dem Beispiel Silverstones, Thruxtons, Snettertons und anderer und baute das nicht mehr benötigte Militär-Flugfeld, das fortan nur noch für kleine Privatflieger genutzt wurde, zu einer permanenten Rennstrecke um, nicht zuletzt, um in der harten Nachkriegszeit entsprechende Einnahmen zu generieren. Es war Stirling Moss, der 1948 das allererste in Goodwood ausgetragene Rundstreckenrennen gewann, in einem Formel 3 mit 500 ccm-Motorradmotor. Zwei Jahre später begann in Silverstone mit dem Grand Prix von Europa, in Anwesenheit König Georgs und vieler anderer prominenter Vertreter des Landes, die erste Automobilweltmeisterschaft der Formel 1 - Grossbritanniens Aufstieg zur Weltmacht Nummer 1 im Motorsport hatte, allen harten Kriegsfolgen zum Trotz, dank Enthusiasmus, Pragmatismus und enormen Sportsgeist längst begonnen. Deutschland, Frankreich und Italien hatten , obwohl sie sich wirtschaftlich teilweise erheblich schneller erholten, zumeist das Nachsehen. Was wieder einmal beweist: Die Liebe und die Begeisterung für den Motorsport ist, wie auch bei der Luft- und Raumfahrt, durch nichts zu ersetzen. Sie überwindet alle Grenzen und Hindernisse, gleich welcher Art. Die Leidenschaft für den Sport ist die Grundvoraussetzung, Geld und Technologie, zweifellos von grosser Bedeutung, lassen sich dann prinzipiell finden. Man hat diese Begeisterung oder man hat sie nicht. Competing is in my blood, sagt Ayrton Senna. Und Antoine de Saint-Exupèry: Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Von 1948 bis 1966 war der Goodwood Motor Circuit Austragungsort vieler internationaler Rennen. Fast die gesamte Weltelite jener Tage war irgendwann einmal am Start, sei es in der Formel 1, der Formel 2, den berühmten 9 Stunden von Goodwood oder der Tourist Trophy für Sportwagen. Ein erstes Warnzeichen gab es Ostern 1962. Stirling Moss war, vermutlich wegen eines Getriebeproblems, beim Formel 1-Rennen um die Glover Trophy, gegen einen der damals üblichen Erdwälle geprallt und hatte sich fürchterliche Kopfverletzungen zugezogen, die ihn mehrere Tage ins Koma fallen liessen. Der Mann, der trotz 16 Grand Prix-Siegen niemals Weltmeister wurde, kehrte ein Jahr nach dem Unfall nach Goodwood zurück, um einen Test zu absolvieren. Seine Rundenzeiten waren auf dem gleichen Niveau wie zuvor, aber Moss vermisste die Intuitivität des Fahrens und beschloss, seine Grand Prix - Karriere zu beenden. Später fuhr er in der Britischen Tourenwagenmeisterschaft, bei klassischen Rallyes und Sportwagenrennen, aber 2011 in Le Mans beschloss Sir Stirling sich endgültig vom aktiven Motorsport zurückzuziehen. Er war inzwischen 81 Jahre alt und hatte ein Jahr zuvor einen Sturz in die Tiefe eines verbotenerweise offengestandenen Aufzugschacht überlebt. Eines der letzten grossen Ereignisse in Goodwood war das Formel 2-Rennen vom Frühjahr 1966. Für Ken Tyrrells Matra International Team starteten zwei aufsteigende Grand Prix-Asse: Jackie Stewart und Jacky Ickx. Der traditionelle Kurs in Form der alten Militär-Ringstrasse, fast ausschliesslich aus Geraden und schnellen Rechtskurven bestehend, war zu schnell geworden, um Rennen vor Zuschauern durchführen zu können. Der Goodwood Circuit wurde gesperrt, die Tribünen abgerissen, in den Rest der Infrastruktur wurde jahrzehntelang nicht mehr investiert. Fortan kamen die Formel 1-Teams und viele andere britische Motorsport-Manufakturen vorzugsweise im Winter hierher zum Testen, weil das maritim-milde Klima eine ganzjährige Benutzung der Strecke zuliess, lange bevor Frankreichs Circuit Paul Ricard ab 1971 eine wenngleich weit entfernte Alternative anbot. Ab Ende der siebziger Jahre verschwand Goodwood immer mehr aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit, aber das Heart of a Racer (so der Titel von Karl Ludvigsens berühmter Biographie über Emerson Fittipaldi) vergisst niemals. Als 1980 wegen der sowjetischen Invasion Afghanistans alle westlichen Staaten die Olympischen Sommerspiele in Moskau boykottierten, sämtliche Pferdesportler plötzlich vor dem Nichts standen, bot Goodwood zeitgleich eine tolle Alternative: Die Weltreiterspiele auf der riesigen Rasenfläche vor dem Goodwood House waren ein gigantischer internationaler Erfolg. Zwei Jahre später folgten die Radweltmeisterschaften mit Superstar Greg Lemond aus den USA und allen anderen Assen der Branche.
Goodwood und die naheliegende Districthauptstadt Chichester mit ihren knapp 30 000 Einwohnern sind sehr stark von der römischen Kultur beeinflusst; das fast mediterran zu nennende Klima mit seiner üppigen Vegetation tut ihr übriges. Da ist Chichesters auf einer römischen Basilika basierende Kathedrale, der Bischofspalast, das Amphitheater und das berühmte St. Mary`s Hospital; die historische Stadtmauer ist zu einem grossen Teil erhalten. Schon zu Zeiten Ceasars, um 55 v. Chr. landeten die Römer auf der britischen Insel; deren Eroberung und mitsamt der nachfolgenden Gründung der Provinz Britannia begann rund 100 Jahre später. Die Stadt Noviomagus Regnorum, das spätere Chichester, diente ihnen höchstwahrscheinlich als Basis für ihre Feldzüge: Im Gegensatz zu Briten, Spaniern und Wikingern waren die Römer keine Seefahrer- sondern eine Landkriegsnation, die ihre Infrastruktur im Feindesland stufenweise auf- und ausbauten. Die geographischen und klimatischen Gegebenheiten im späteren District Chichester waren für sie wie geschaffen. Der grösste Sohn der Stadt ist dennoch weder Feldherr noch Dichter, weder Politiker noch Komponist, sondern einer der ganz grossen britischen Automobilrennfahrer: Richard Seaman, geboren 1913, hatte einst sein Studium in Cambridge abgebrochen, um als Rennpilot Karriere zu machen und wurde Ende 1936 von Alfred Neubauer in die Werksmannschaft von Mercedes-Benz berufen; 1938 heiratete er, gegen den Willen seiner Eltern, die Deutsche Erica. Im folgenden Jahr starb er, als einziger Silberpfeil-Pilot der Vorkriegsära in Spa: Im strömenden Regen in Führung gelegen, dann seitlich gegen einen Baum geprallt, ehe Feuer ausbrach.
Charles Henry Gordon-Lennox, Earl of March and Kinrara, kurz Lord March, ist Jahrgang 1955, und ein junger, dynamischer Manager des prosperierenden Familienunternehmens Goodwood Estate. Schon 1993 revitalsierte er das von seinem Grossvater gegründete Bergrennen auf der traditionellen 1,86 Kilometer langen Strecke mit insgesamt neun Kurven, den Hügel im Park hinauf und die Strecke umsäumt von Strohballen wie in den alten Tagen. Seit 1999 hält ein Deutscher den Streckenrekord mit 41,6 Sekunden: Nick Heidfeld mit dem McLaren Mercedes MP4/13-Silberpfeil. Die Atmosphäre: Eine Mischung aus Monaco Grand Prix und Ascot-Pferderennen kombiniert mit US-Amerikanischen Showelementen aus Indianapolis , klassen- und alterslos mit alten und neuen Rennwagen auf der Strecke und ausgestellt im für Publikum grundsätzlich offenen Fahrerlager. Das Goodwood Festival of Speed ist seit seiner Gründung der Treffpunkt des internationalen Motorsports. Fast alle Stars der Branche, gleichgültig ob auf zwei oder vier Rädern, waren mindestens schon einmal da und alle kommen sie liebend gerne wieder. Die Formel 1-Teams und die Automobil-Industrie aus aller Welt engagieren sich vorbildlich, aber das ist eigentlich kein Wunder. Für die jüngeren ist es ein Stück lebendiger Geschichte, für die älteren die offene Begegnung mit der Facebook- und Twitter-Generation. Lord March`s Tochter, Lady Alexandra, liebt Ducati und Schottland`s David Coulthard. Der Hausherr selbst ist ein bescheidener Mann, der sich nicht selbst in den Mittelpunkt stellt. Die Stars sind beim Festival of Speed die Fahrer und deren Autos mitsamt der dazugehörenden einmaligen Geschichte. 2011 kamen wieder 150 000 Zuschauer zur grössten Motorsport-Party der Welt, und wessen Gesundheit es nur irgendwie erlaubt, der kommt nächstes Jahr wieder. Unter der Vielzahl von prominenten Gästen ragten zwei aussergewöhnliche Persönlichkeiten heraus, weil die Art und Weise, wie sie mit ihren persönlichen Schicksalen umgehen, auch in der Welt des internationalen Motorsport ziemlich einmalig ist. John Surtees war einst der einzige Fahrer, der sowohl auf dem Motorrad als auch im Automobil Weltmeister geworden ist. Surtees war später als Konstrukteur aus eigenen Rechten, besonders in der Formel 2, aber auch im Grand Prix-Sport erfolgreich. Die erste Ehe blieb kinderlos, mit seiner zweiten Ehefrau hat Big John, damals schon weit über fünfzig Jahre alt, drei Kinder. Aber sein einziger Sohn Henry verunglückte 2009 beim Formel 2-Rennen in Brands Hatch tödlich, als er dabei war, gerade 18 Jahre alt, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten. John Surtees fuhr in Goodwood 2011 jene von ihm selbst restaurierte BMW 255 mit Kompressor, mit der der legendäre Schorsch Meier 1939 auf der Isle of Man gewonnen hatte. BMW´s aktueller Superbike-Pilot Leon Haslam schaute ganz verzückt. Martin Donnelly dagegen musste 1990 nach einem fürchterlichen, durch Aufhängungsbruch vorn ausgelösten Trainingsunfall in Jerez seine Karriere beenden; beim Anprall an die Betonmauer wurde das komplette Vorderteil des Lotus Lamborghini 102 mitsamt dem Cockpit in tausende, bestenfalls faustgrosse Stücke zerlegt. Nur die Tankbox und Motor samt Getriebe blieben an einem Stück, Donnelly lag, noch angeschnallt im Sitz, mitten auf der Strasse wie ein Crash Test Dummy. Mehrfach Lebensgefahr durch drohendes mehrfaches Organversagen, unzählige Operationen, aber immer noch der brennende Wunsch, irgendwann einmal ins Cockpit zurückzukehren. Meine Genesung dauert nun schon zwei Jahrzehnte, sagte der Ire und drosch den Camel-gelben 102 den Berg genau spektakulär den Hügel hinauf, wie der aktuelle Lotus Renault GP-Pilot Vitaly Petrov, den sie in seinem Heimatland Russland den Gagarin der Formel 1 nennen seinen Renault R29.
Seit 2003 ist Goodwood auch Stammsitz von Rolls Royce Motor Cars Ltd.; das neue Werk ist eine Mischung aus High Tech-Fabrik und klassischer Manufaktur. Nach dem Bergrennen im Jahr 1993 erweckte Lord March fünf Jahre später auch den Rundkurs wieder zu neuem Leben. Unter der massgeblichen Mitarbeit von Peter Gethin wurde der Goodwood Circuit in seinen Originalzustand versetzt, sogar die Tribünen wieder aufgebaut. Zum seit 1998 zusätzlich zum Festival of Speed stattfindenden Goodwood Revival werden Teilnehmer und Zuschauer gebeten, in der Kleidung der fünfziger und sechziger Jahre zu erscheinen. Die Grand Prix-Piloten aus den alten Tagen, wie Sir Stirling Moss, Phil Hill, Derek Bell, Damon Hill, Gerhard Berger und andere kämpften wie in den alten Tagen heroisch gegeneinander, als wäre die Zeit einfach stehengeblieben. Einmal kollidierten Sir Jack Brabham und Jackie Oliver in der engen Schikane ziemlich heftig, die wertvollen Autos der beiden Grandseigneurs waren erheblich demoliert und beide Piloten mussten ins Spital, Gott sei Dank mit relativ glimpflichen Blessuren. Wir nahmen die Sache einfach zu ernst, sagte Sir Jack hinterher fast als Entschuldigung. Aber: Rennen fahren bleibt Dir ein Leben lang im Blut. Nur einer hat zu seiner aktiven Zeit den Goodwood Circuit nie gemocht. Es war Arturo Merzario, der wie ein Schlot rauchte und dazu flaschenweise Cola trank. "Little Arthur hasst es, nach Goodwood zum Testen zu gehen, sagte sein Teamchef Frank Williams, wie Brabham, Moss und Stewart mittlerweile geadelt. Rennfahrer waren schon immer besondere Individualisten.
Ursprünglich hätte Peter Gethin an jenem verhängnisvollen 2. Juni des Jahres 1970 den lange geplanten Test mit dem brandneuen McLaren-CanAm-Gruppe 7-Rennwagen fahren sollen, aber aus welchen Gründen auch immer war er nicht pünktlich zum Dienst erschienen. Weil während der Mittagszeit aus Lärmschutzgründen nicht getestet werden durfte, wurde die Zeit knapp. Bruce McLaren, der fürs Saisonende seinen Rücktritt vom aktiven Motorsport terminiert hatte, um sich ganz auf seine vielfältige Arbeit als Unternehmer zu konzentrieren, übernahm deshalb kurzfristig Gethins Testarbeit. Der zweisitzige McLaren Chevrolet Renn-, nicht Sportwagen verlor bei hoher Geschwindigkeit die Heckverkleidung; beim Anprall an den Erdwall hatte der Ingenieur aus Auckland, bis zu Alonso der jüngste Grand Prix-Sieger der Geschichte und in der frühen Jugend an der gefährlichen Perthes-Hüftkrankheit leidend, nicht das Minimum einer Überlebenschance. Peter Gethin übernahm Bruce McLarens Platz auch im Formel 1-Team der Neuseeländer, ehe er Mitte 1971 wegen schlechter Leistungen gefeuert wurde. Danach trat er dem Team von B.R.M. bei, wo der Tod von Pedro Rodriguez eine mehr als schmerzliche Lücke hinterlassen hatte. Zwei Wochen später gewann er in Monza seinen ersten und einzigen Grand Prix, für mehr als drei Jahrzehnte mit dem knappsten Vorsprung und der höchsten Durchschnittsgeschwindigkeit der Geschichte, ehe bei Ferrari im neuen Jahrtausend die grosse Epoche Michael Schumachers anbrach. Rekorde sind oft für die Ewigkeit. Aber eben nicht immer.
Abstract. The Goodwood Festival of Speed is the most famous classic car event in the world with a crowd of 150 000 attending the 2011 edition. The history of Goodwood near the town of Chichester, once founded by the Roman invaders, had begun with a hillclimb race back in 1936 organized by the 9th Duke of Richmond and Gordon, the grandfather of current organizer Lord March, a brilliant manager bringing a lot of glory and business success to the Goodwood Estate. First Lord March reactivated the old hillclimb race in 1993 to form it to the Goodwood Festival of Speed with a lot of international motorsport stars being very welcomed guests at the show every year. The fans enjoy an open paddock with famous racing cars old and new on the track and on exhibition as well as talking to the drivers and riders writing autographs for them. Both the racing teams and the international car industry support the event not only by being present on the track and in the paddock but also by sending their leading personalities to be an essential part of the show. In 1998 Lord March launched a second classic car event, the Goodwood Revival on the restored Goodwood Circuit now being in the perfect shape of the fifties or sixties. Today the Goodwood Festival of Speed and the Goodwood Revival are the world`s leading historic car events presented ahead of a unique cultural background never to be found elsewhere in the world.
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