

Finale der Internationalen Deutschen Formel 3 - Meisterschaft in Hockenheim:
GARY PAFFETT IST CHAMPION 2002
Das Rennen vom Samstag
Gary Paffett hat es geschafft: Der 21-Jährige aus der britischen 500.000 Einwohnerstadt Stevenage, 50 Kilometer nördlich von London, ist der erste Brite, der sich mit dem Titel Int. Deutscher Formel-3-Meister schmücken darf. Im 16. von 17 Saisonrennen sicherte sich Paffett den Meistertitel vorzeitig. Auf dem 4,574 Kilometer langen Grand Prix Kurs in Hockenheim siegte er im Dallara 3/02 Opel-Spiess des Teams Rosberg, um nun mit 83 Punkten uneinholbar seinen großen Triumph feiern zu können. Die Deutsche Meisterschaft ist weltweit das beste Formel-3-Championat. Wenn man hier gewinnt, fällt das auch im ganz großen Motorsport auf. Der Meistertitel öffnet mir nun wohl endgültig die Tür zur Formel 1, jubelte Paffett nach seinem siebten Saisonsieg. Wir werden Gary natürlich helfen und sind sehr, sehr zuversichtlich, einen Platz für ihn in der Formel 1 zu finden. Dies würde nicht nur unserem Team, sondern der gesamten Deutschen Formel-3-Szene gut tun, so Teamchef Keke Rosberg, Formel-1-Weltmeister des Jahres 1982.Das Samstagrennen beim Saisonfinale der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft war von sehr vielen Ausfällen geprägt. Während Gary Paffett vor dem Odenwälder Timo Glock und dem Australier Ryan Briscoe (beide Dallara 3/02 Opel-Spiess) nach 18 Runden abgewinkt wurde, war rund ein Drittel der 28 Starter nicht mehr dabei. Den einzigen verbliebenen Konkurrenten im Titelkampf hatte es bereits in der ersten Runde erwischt. Der Japaner Kousuke Matsuura war ausgerechnet mit dem Teamkollegen von Gary Paffett aneinander geraten und in den Kies gesegelt. Ich habe Kousuke kommen gesehen. Er hat sich neben mich gesetzt und plötzlich hat es gekracht, obwohl ich meine Linie ganz bestimmt nicht verlassen habe, beschwor der Finne Kimmo Liimatainen. Während für Matsuura Feierabend war, kam Liimatainen nach einem kampfstarken Rennen noch auf Platz sechs und zu einem Meisterschaftspunkt.Die tragische Figur des Rennens war allerdings der Trainingsschnellste. Vitantonio Liuzzi sah im ersten Renndrittel wie der sichere Sieger aus. Mit Gary Paffett im Schlepptau hatte er an der Spitze keine harten Angriffe zu befürchten, ehe in der achten Runde leichter Regen einsetzte und Liuzzi erstmals knapp neben die Strecke geriet. Fast hätte er mich noch erwischt, eine brenzlige Situation, schildert Paffett die Aktion und den Führungswechsel. Drei Runden später war dann endgültig Schluss für den schnellen Kartweltmeister aus Italien. Unter Druck von Timo Glock machte Liuzzi den entscheidenden Fehler in der Sachskurve, der ihn im Kies versinken ließ.In der sechsten Runde beförderte der Belgier Jeffrey van Hooydonk die beiden Teamkollegen Markus Winkelhock (Waiblingen) und Sven Heidfeld (Mönchengladbach) neben die Strecke. Heidfeld hatte versucht Liimatainen von Platz sechs zu verdrängen, musste jedoch ein hartes Bremsmanöver hinlegen, was Van Hooydonk zu spät registrierte. Auf dem tollen fünften Platz kam Frank Diefenbacher (Pforzheim) vor dem Portugiesen Cesar Campanico ins Ziel. Diefenbacher war vom 17. Platz gestartet und hatte vor allem auf nasser Bahn aufgetrumpftStimmen:Gary Paffett: Es war ein exzellentes Rennen, das schon mit einem guten Start begann. Ich konnte das Tempo von Liuzzi leicht mitgehen und den Abstand nach hinten sogar vergrößern. Als es dann zu regnen begann und Liuzzi neben die Strecke geriet, war es schon knapp, fast hätte ich ihn getroffen. Danach hat er dann seinen zweiten Fehler gemacht und ich war vorn. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Rennen gut kontrollieren. Als Timo Glock gegen Ende etwas näher kam, hat mich dies nicht beunruhigt, denn mein Vorsprung war so groß, dass er nicht mehr ganz an mich rangekommen wäre.Timo Glock: Leider habe ich am Anfang einen Fehler gemacht, durch den der Abriss nach vorn entstand. Der Fight mit Briscoe war richtig toll und ich hätte auch gerne mit Liuzzi gekämpft. Schade, dass der dann abgeflogen ist, er hätte hier auch ein gutes Resultat verdient gehabt. Vielleicht hätte ich meinen Angriff auf Gary Paffett etwas konsequenter und vor allem früher starten sollen.Ryan Briscoe: Es war schwierig, doch nach dem guten Start, kam ich schnell nach vorne. Natürlich habe ich etwas Glück gehabt, beispielsweise als Liuzzi sich verabschiedet hat. Morgen starte ich vom dritten Platz und könnte dann vielleicht zu meinem besten Saisonergebnis kommen. Jetzt habe ich ja drei dritte Plätze in Folge.Kimmo Liimatainen: Ich wollte schon in der ersten Kurve an Glock vorbei, der hat aber geblockt und ich musste vom Gas. Plötzlich lag ich einige Plätze weiter hinten in der Nähe von Matsuura. Er hat sich neben mich gesetzt, ich habe die Linie nicht verlassen und plötzlich kracht es. Er hat wohl meinen Seitenkasten berührt und ist dann abgeflogen.Cesar Campanico: Es war ein sehr schönes Rennen. Natürlich freut es mich sehr, dass ich am Ende dem Druck von Diefenbacher Stand halten konnte.Sven Heidfeld: Ich war dabei, den Kimmo Liimatainen zu überholen, der hat sich verbremst und ich musste vom Gas. Dabei ist wohl Van Hooydonk meinem Teamkollegen Winkelhock ins Auto gefahren und der hat dann mich mitgenommen.Stefano Proetto: Obwohl ich vorne den Flügel kaputt hatte, konnte ich richtig gut mithalten. Das zeigt, wie gut das Auto war.Gottfried Grasser: Der elfte Platz ist zwar vom Ergebnis gut, doch stolz kann ich darauf nicht sein, denn das Tempo konnte ich nicht mitgehen. Ich habe schon das ganze Wochenende ein Problem mit dem Set-up.Jörg Hardt: Ich habe wieder mal den Start versaut und mich dann gedreht. Plötzlich lag ich auf dem letzten Platz. Dass ich noch auf Platz zehn gekommen bin, liegt nur an den Ausfällen vor mir.Clemens Stadler: Ich bin vom 22. Startplatz auf den achten Platz gekommen - ein richtig gutes Ergebnis. Auch wenn vor mir viele ausgefallen sind.Robert Doornbos: Ich habe schon beim Start fünf Plätze gewinnen können. Leider bin ich dann an meinen Teamkollegen Van Hooydonk geraten, der mich in einen Dreher gezwungen hat. Dann war ich auf dem letzten Platz. Mein siebter Platz zeigt, wie gut das Auto war.Frank Diefenbacher: Die erste Runde war das Chaos. Als es dann zu regnen begann, war ich im Element. Es hätte nur noch stärker regnen solle, dann wäre ich noch weiter nach vorne gekommen.
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MATSUURA IST VIZEMEISTER / PREMIERENSIEG FÜR SIEDLER
Rennen vom Sonntag
Der Österreicher Norbert Siedler hat es endlich geschafft: nach zwei zweiten Plätzen gelang dem 19-Jährigen aus Wildschönau der erste Sieg in der Int. Deutschen Formel-3-Meisterschaft. Im Dallara 3/02 Opel-Spiess des Swiss Racing Teams gewann Siedler das Saisonabschlussrennen mit 14,5150 Sekunden Vorsprung. Auf dem 4,574 Kilometer langen Grand Prix Kurs in Hockenheim hatte er sich für die richtigen Reifen entschieden: Ich konnte nur auf Sliks setzen, denn ich stand ja nur auf dem 12. Startplatz. Von dort hat man bei normalem Rennverlauf kaum eine Chance, zu gewinnen. Auch Vitantonio Liuzzi (Dallara 3/02 Opel-Spiess) und Markus Winkelhock hatten die richtige Reifenwahl getroffen. Auf den profillosen Yokohama-Pneus pflügte der Italiener und der Waiblinger durch das Feld zum zweiten, beziehungsweise dritten Platz. Obwohl er völlig ohne Punkte blieb und nur auf dem 13. Platz ins Ziel kam, konnte Kousuke Matsuura die Saison mit dem Titel des Vizemeisters beschließen. Das ist mir viel wichtiger. Auch als Vizemeister findet man im internationalen Motorsport Beachtung, denn jeder weiß, wie stark die Formel 3 in Deutschland ist, so der Japaner.Schon früh zeichnete sich ab, dass rund zwei Drittel des 29-köpfigen Starterfeldes hoffnungslos verwachst hatte. Als Wet-Race gestartet blieb die Reifenwahl in der Entscheidung jedes einzelnen Piloten und schon ab der sechsten Runde war klar, dass nur ein slikbereiftes Fahrzeug den Sieg einfahren würde. Die Ideallinie war ab der sechsten Runde komplett trocken und wurde für die Regenreifen zur Tortur. Mir sind ganze Stück aus den Reifen geflogen. Die Dinger sind regelrecht verbrannt, kommentierte Timo Glock seinen vierten Rang. Dabei hatte der Odenwälder am Anfang sogar den Sieg vor Augen. Von der Pole-Position gestartet, setzte er sich an die Spitze des Feldes, musste jedoch dem Druck seines Verfolgers Ryan Briscoe (Australien) nachgeben und sich ab Runde vier auf dem zweiten Platz einfädeln. Briscoe wurde nach 30 Minuten und 17 von ursprünglich 18 geplanten Runden auf dem fünften Platz abgewinkt. Für das kleine Team Van Amersfoort Racing endete die Saison ebenfalls versöhnlich: Kaichi Sato holte auf dem sechsten Platz sogar noch einen Meisterschaftspunkt.In der zehnten Runde verschenke Vitantonio Liuzzi den Sieg. Der Italiener lief als erster der slikbereiften Gruppe auf Gary Paffett auf. In der Haarnadelkurve unterschätzte Liuzzi den Bremsweg von Paffett, geriet auf die nasse Bahn und anschließend mit seinem Teamkollegen Bernhard Auinger aneinander. Während der frisch gebackene Meister Gary Paffett noch auf Platz sieben ins Ziel kam, fiel Auinger weit zurück und nach neun Runden aus.Vor allem Markus Winkelhock zeigte, was auf Sliks möglich war. Nach einem Unfall mit dem Niederländer Robert Doornbos fiel Winkelhock in der zweiten Runde ans Ende des Feldes zurück, um dann bei abtrocknender Strecke die große Aufholjagd zu starten. Winkelhock war dabei in jeder Runde mehr als zehn Sekunden schneller, als die Konkurrenz. Timo Glock gewann verdient den ZF-auto motor und sport-Juniorpokal, der den besten Nachwuchsfahrer des Jahres auszeichnet.Stimmen:Norbert Siedler: Das ist der Hammer, beim letzten Rennen der Saison noch zu gewinnen. Auf diesen Sieg habe ich lange gewartet, doch jetzt kam er zum richtigen Zeitpunkt. Als ich sah, dass Winkelhock sich drehte, wusste ich, dass ich hier gewinnen würde. Ich war nämlich klar schneller als Liuzzi und Auinger.Vitantonio Liuzzi: Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Das hätte mein Rennen und der Sieg werden können. Als ich auf Paffett auflief, hat der sehr früh gebremst. Ich kam deshalb mit meinen Sliks auf die nasse Bahn und in Schwierigkeiten. Es ist besonders ärgerlich, dass ich dabei Auinger berührt habe - ausgerechnet meinen Teamkollegen.Markus Winkelhock: Das war ein richtig gutes Rennen. Leider hat mich der Robert Doornbos umgedreht und auf den letzten Platz befördert. Der Motor war nämlich aus und ich musste einen Moment warten, bis die Batteriespannung wieder da war. Ich hätte das Rennen gewinnen können. Doch es war auch so ein richtig gutes Rennen - und das am Geburtstag meines Vaters.Frank Diefenbacher: Ich habe mich in der ersten Runde gar nicht wohl gefühlt. Ich hatte Probleme mit der Fahrzeugbalance. Ich habe dann drei Mal versucht, den Grasser zu überholen, doch der hat mich stark geblockt. Ich war viel schneller in den beiden Opel-Kurven und es war überhaupt nicht nötig, dass wir uns berührt haben.Marcel Lasée: Das war die falsche Reifenwahl. Die Regenreifen sind regelrecht verbrannt, es sind ganze Stücke herausgeflogen.Stefano Proetto: Ich bin enttäuscht. Nichts ging, die Hinterreifen sind nun wie Sliks.Clemens Stadler: Falsche Reifen gewählt und zusätzlich hat mir jemand den Frontflügel abgefahren.Ross Zwolsman: Der Start war gut, doch dann ist mir jemand auf das Hinterrad gefahren.Ryan Briscoe: Na ja, es war ein Pokerspiel, das wir verloren haben. Am Anfang ging es ja noch mit den Regenreifen und ich war richtig schnell, doch nach dem ersten Renndrittel war Schluss, denn ohne Sliks hatte man keine Chance.Timo Glock: Wir haben uns verzockt. Anfangs habe ich meine Reifen geschont, weil ich noch auf Regen gehofft habe.Jeffrey van Hooydonk: Gegen Mitte des Rennens hatte ich ein Problem mit dem rechten Hinterreifen. Wir haben dann auf Sliks gewechselt und alles war gut, doch das Rennen war natürlich gelaufen.Gary Paffett: Ich habe sehr, sehr spät gebremst - so spät wie ich konnte. Doch mit den Regenreifen braucht man einfach einen längeren Bremsweg, das hat Liuzzi wohl unterschätzt. Er kam unglaublich schnell angeflogen und kam dann wohl auf die nasse Linie.Sven Heidfeld: Clemens Stadler ist mir ins Auto gefahren. Ohne diesen dummen Fehler, hätte es für mich ein gutes Rennen werden können.Kimmo Liimatainen: Mist, das ist das einzige, was ich sagen kann. Schon nach wenigen Runden war die Ideallinie total trocken und ich ohne jegliche Chance.Kousuke Matsuura: Ich habe das Rennen zwar nicht gewonnen, doch ich bin Vizemeister geworden. Dieser Erfolg ist mir mehr wert, als ein dritter Saisonsieg.Catharina Felser: Der Start war super. Im Regen war die Strecke natürlich sehr glitschig, doch ich bin gut nach vorne gekommen.
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GARY PAFFETT: DER CHAMPION VON DER INSEL
Portrait des Internationalen Deutschen Formel 3 Meisters 2002
Spätestens jetzt schätzt man auch in meiner Heimat die Int. Deutsche Formel-3-Meisterschaft entsprechend ein, urteilt der erste Brite, der den Meistertitel in der 28-jährigen Formel-3-Geschichte in Deutschland erringen konnte - Gary Paffett. Mit seinem siebten Saisonsieg feierte der Brite beim 16. Saisonlauf in Hockenheim ein Rennen vor dem Saisonende den Gewinn seines bislang wichtigsten Titels.Gary Paffett wurde am 24. März 1981 in Bromley Kent geboren. Schon früh schlug er die klassische Motorsport-Karriere ein: Basisausbildung Kartsport, Weiterbildung Formelsport. Mit neun Jahren bekam ich von meinen Eltern ein Kart geschenkt, natürlich zu Weihnachten. Fortan tingelte Familie Paffett, Vater, Mutter und Schwester, mit Gary von einer Kartstrecke zur anderen. Klar, dass man auf Zip-Kart fuhr, dort ist Garys Vater seit über zehn Jahren beschäftigt. In Großbritannien sind die Karts von Zip führend und mit Gary Paffett siegreich. Der Dank des Herstellers aus Hoddesdon blieb ihm sicher - ebenso das Sponsorgeld: Zip hat mich in der Formula-Vauxhall unterstützt und hilft mir auch in der Formel 3. Um Zip dreht sich bei Gary Paffett derzeit alles: Martin Hines, Inhaber des Unternehmens, wurde Ende der 90-er Jahre sein Manager und ist gleichzeitig Arbeitgeber. Gary arbeitet jeden Tag, schraubt Karts zusammen oder gibt Fahrerlehrgänge. Manchmal lenkt das leider zu sehr ab, weiß Malte Bongers, Manager im Meister-Team Rosberg. Der Grauhaarige aus der Eifel hatte es nicht immer leicht mit seinem Schützling von der Insel: Wenn Gary sich ablenken lässt, läuft gar nichts mehr. Beispiel Nürburgring und Zandvoort - beide Mal war seine Freundin dabei. Mit Lisa, einer Versicherungsangestellten, ist Gary liiert: Wir sind seit sechs Jahren zusammen, haben im November ein Haus in Stevenage gekauft. Die 500.000 Einwohner-Stadt liegt 50 Kilometer nördlich von London: In Sachen Partys und Highlife läuft da nicht viel, doch wir sind sowieso keine Discogänger. Sport steht obenan bei Gary Paffett, Fitness, Tennis, Squash, Laufen, Fahrradfahren - einfach alles. Die Vielseitigkeit kommt ihm auch im Rennsport zugute: Ich kann mich gut auf verschiedene Bedingungen einstellen, bin auf neuen Rennstrecken schon nach wenigen Runden schnell. Doch auch diese Regel hat Ausnahmen. Im Vorjahr zum Beispiel. Alles war damals neu, das Land, die Serie, das Team, der Ingenieur. Darauf musste ich mich zuerst einstellen, so Paffett. Stimmt genau, bestätigt Malte Bongers. Gary hatte es ganz schön schwer, er fühlte sich fremd und wollte nach den Rennen immer sofort zurück nach England. In dieser Saison begleitet ihn Collin Ling, ein Freund seines Vaters, zu dem Gary großes Vertrauen hat - und schon läuft es. Vielleicht in Richtung Formel 1, wohin die Kontakte nicht schlecht sind. Zu BAR beispielsweise, da dort David Richards bestimmt, und gegen dessen Sohn Jamie fuhr Paffett schon im Kart. Oder zu Ford, da von dort schon seit Jahren Unterstützung zu Zip-Kart fließt. Oder aber zu McLaren Mercedes. Dort testete Gary bereits zwei Mal. Erstmals als Belohnung für den Gewinn des Titels Britischer Nachwuchsfahrer des Jahres 1999 und danach als Belohnung für die guten Ergebnisse des ersten Tests. Die Chancen sind wirklich nicht schlecht, ein Job zumindest als Formel-1-Testfahrer sogar greifbar nahe - und das ohne Geld. Denn meine Familie ist nicht vermögend und Sponsoren schwer zu finden. Mein Talent allein muss reichen, hofft der Int. Deutsche Formel-3-Meister 2002.
© 2002 by Deutsche Formel 3-Vereinigung e.V.

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